ZIM Förderung 2025/2026 – Der vollständige Leitfaden
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das bedeutendste technologieoffene Förderprogramm für den deutschen Mittelstand. Herausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), stellt es jährlich rund 630 Mio. Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) kleiner und mittlerer Unternehmen bereit. Die aktuelle Rechtsgrundlage ist die ZIM-Richtlinie V5, die am 01.11.2024 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde und seit dem 01.01.2025 gilt.
Wer kann ZIM Förderung beantragen?
Antragsberechtigt sind laut ZIM-Richtlinie V5 kleine Unternehmen (unter 50 Beschäftigte, unter 10 Mio. € Jahresumsatz), mittlere Unternehmen (unter 250 Beschäftigte, unter 50 Mio. € Umsatz) sowie weitere mittelständische Unternehmen mit bis zu 499 bzw. bis zu 999 Beschäftigten. Unternehmen mit 500 bis 999 Mitarbeitern sind nur im Rahmen von Kooperationsprojekten mit mindestens einem KMU förderberechtigt. Eine Betriebsstätte in Deutschland ist Voraussetzung.
ZIM Fördersätze und maximale Zuschüsse
Die ZIM-Förderquoten variieren je nach Unternehmensgröße und Projektform zwischen 25 % und 60 %. Kleine Unternehmen in strukturschwachen Regionen erhalten bei Einzelprojekten bis zu 45 %, bei nationalen Kooperationen bis zu 55 % und bei internationalen Kooperationen (IraSME) bis zu 60 %. Die maximalen zuwendungsfähigen Kosten betragen 690.000 € pro Einzelprojekt und 560.000 € pro Unternehmens-Teilprojekt in Kooperationen. Die Gesamtzuwendung eines Kooperationsprojekts kann bis zu 3 Mio. € erreichen.
Welche Kosten werden gefördert?
Zuwendungsfähig sind primär Personalkosten (gedeckelt auf 120.000 € Bruttojahresgehalt je Person, bei Geschäftsführern bis zu 150.000 €). Hinzu kommen Auftragsforschung und Beratungsleistungen (max. 25 % der Personalkosten), Kosten für Instrumente und Ausrüstung, Patentkosten sowie projektbezogene Gemeinkosten. Alle Angaben gemäß ZIM-Richtlinie V5, Abschnitt 5.
Antragstellung und Bearbeitungsdauer
ZIM-Anträge werden ganzjährig und ohne Stichtage über das Online-Portal der Förderzentrale Deutschland (FZD) eingereicht. Die Bearbeitungsdauer beim zuständigen Projektträger – VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Einzelprojekte) bzw. AiF Projekt GmbH (Kooperationsprojekte) – beträgt in der Regel rund drei Monate. Vom internen Projektstart bis zur Förderentscheidung sollte man insgesamt drei bis sechs Monate einplanen.
Förder-Kompass: Professionelle ZIM-Beratung am Bodensee
Förder-Kompass ist eine spezialisierte Fördermittelberatung mit Sitz in Stockach am Bodensee. Unter der Leitung von Steve Kovacs unterstützt das Team mittelständische Unternehmen bei der ZIM-Antragstellung – von der Erstberatung über die Förderfähigkeitsprüfung bis zur Einreichung beim Projektträger. Mit einer Bewilligungsquote von über 85 % und mehr als 50 erfolgreich bewilligten Projekten gehört Förder-Kompass zu den erfahrensten ZIM-Beratern in Deutschland. Die Erstberatung ist kostenlos, die Vergütung erfolgt rein erfolgsbasiert*.
ZIM Förderung in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg zählt mit einer FuE-Quote von über 5 % des Bruttoinlandsprodukts zu den forschungsintensivsten Regionen Europas. Während ein erheblicher Teil der FuE-Ausgaben auf Großkonzerne entfällt, verfügt das Land über eine einzigartige Dichte an innovativen kleinen und mittleren Unternehmen — die sogenannten „Hidden Champions" — die ideale Voraussetzungen für ZIM-Förderprojekte mitbringen. Besonders die IHK-Bezirke Region Stuttgart (Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen), Reutlingen, Neckar-Alb und Bodensee-Oberschwaben weisen eine überdurchschnittliche Innovationsaktivität im Mittelstand auf.
Im Großraum Stuttgart und Reutlingen konzentrieren sich Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Medizintechnik und Softwareentwicklung — Branchen mit hohem ZIM-Potenzial. Die Bodensee-Region, Oberschwaben, der Hochrhein, der Schwarzwald und die Schwäbische Alb ergänzen dieses Bild mit einem starken produzierenden Gewerbe und wachsenden Digitalisierungsprojekten. Unternehmen aus Konstanz, Ravensburg, Friedrichshafen, Singen, Villingen-Schwenningen, Freiburg, Reutlingen, Tübingen, Ulm, Esslingen, Böblingen, Göppingen, Heilbronn und Stuttgart nutzen die ZIM-Förderung, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit bis zu 60 % Zuschuss umzusetzen.
Förder-Kompass berät Unternehmen in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus bundesweit. Durch die Zusammenarbeit mit den IHK-Bezirken Hochrhein-Bodensee, Bodensee-Oberschwaben, Reutlingen und Region Stuttgart sowie mit zahlreichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in der Region entstehen starke Kooperationsnetzwerke zwischen Wirtschaft und Forschung. Ob Einzelprojekt oder Kooperationsprojekt mit einer Hochschule — eine kostenlose Erstberatung zeigt Ihnen in 30 Minuten, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist. Nutzen Sie auch unseren kostenlosen ZIM Fördercheck, um Ihre Förderperspektiven in 2 Minuten zu prüfen.